Originaltöne vom Jugendhilfeausschuss 08.12.2009

Am 08. 12.2009 sollte in Chemnitz der Jugendhilfeausschuss tagen und über den Maßnahmeplan 2010 entscheiden. Dieser von der Verwaltung (dem Jugendamt) erstellte Maßnahmeplan ist die Grundlage für Förderungen im Jugendhilfebereich der Stadt Chemnitz. Umstritten ist er, da er auch Kürzungen und Streichungen von wichtigen, qualitativ hochwertigen Jugendhilfeprojekten umfasst. Der Jugendhilfeausschuss fand nicht statt, da zu dieser öffentlichen Sitzung mehr interessierte Bürger erschienen als Sitzplätze vorhanden waren, und damit den Brandschutzbestimmungen nicht entsprochen werden konnte. Radio T war als Pressevertreter vor Ort und sammelte nach der Vertagung des Ausschusses Stimmen dazu ein.

In der ersten Audiodatei könnt ihr Herrn Holger Pethke, Leiter des Jugendamtes der Stadt Chemnitz, hören, welche Konsequenzen seiner Meinung nach die Vertagung der Beschlüsse hat, da nun die zur Kürzung und Streichung stehenden Projekte bis März 2010 noch zu finanzieren seien.

Danach befragte Jörg Braune (Radio T) Herrn Jan Koch, Vorstandsvorsitzender des Netzwerk für Kultur- und Jugendarbeit e.V., Dachverband für viele Chemnitzer Vereine. Außerdem sind Statements von Frau Sabine Pester (Die Linke), Frau Jacqueline Drechsler (SPD) und Frau Almut Patt (CDU) zu hören. Sie sind Stadträtinnen und Mitglieder im Jugendhilfeausschuss. Dies ist in der zweiten Audiodatei zu hören.

1. Pethke zu Konsequenzen der Vertagung des JHA

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2. Statements Stadträte Jugendhilfeausschuss 08.12.09

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5 Antworten to “Originaltöne vom Jugendhilfeausschuss 08.12.2009”


  • Zum Redebeitrag des Herrn Pethke: Wir haben auch zweimal an einem Tisch gesessen. Das nützt bloß nichts, wenn so eine ‘Anhörung’ mehr oder weniger einseitig ist. Unser eigener Kompromissvorschlag zu einer degressiven Förderung der Verreiser, die uns Zeit für das Einwerben von Drittmitteln gäbe, ist noch nicht einmal beantwortet worden. Er wird auch von der Verwaltung gegenüber den Abgeordneten nicht kommuniziert, das mussten wir den Ausschussmitgliedern selbst ersteinmal mitteilen. Von einem “Kompromiss” der Verwaltung, die seit Monaten ohne fachliche Begründung auf ihrem willkürlich festgelegten Förderbetrag weit unter der Schmerzgrenze beharrt, kann also keine Rede sein. Jan

  • zum Redebeitrag von Herrn Pethke: Ich weiß nicht was Herr Pethke mit seiner Hand im Feuer macht…Wir, als einer der betroffenen Träger hatten EIN Gespräch um das wir selbst gebeten hatten. Darin wurde uns lediglich die Information zur Fördereinstellung für den “Bumerang” bestätigt, welche uns zugetragen worden war! Wir haben weitere Gesprächsbereitschaft angezeigt, bisher keine Reaktion. Heike

  • Ich koennte beim Kommentar von Heike das Wort SWF durch Radio T ersetzen und ebenso den Namen des Projektes, denn genauso ist es bei Radio T gelaufen: 1 Gespraech (selbst nachgefragt) als offizielle Streichmitteilung, ein zweites Gespraech wurde mit uns fuer nach dem 08.12.09 vereinbart; bis jetzt noch keine Antwort auf unsere telefonische Terminnachfrage. Antje
    p.s und da uns die Diskrepanz zwischen der Aussage Herrn Pethkes und dem tatsächlichen Vorgang (zumindest bei uns) bewußt war, haben wir auch diese Aussage online gestellt.

  • Am 13.Juli 2009, 11:00 Uhr, gab es beim D5, in Anwesenheit von Frau Lüth, ein Gespräch zwischen Herrn Pethke, Herrn Ruscher und ARMES THEATER zur vorgeschlagenen und von Herrn Ruscher vorbereiteten Amtsvorlage, betreffs eines möglichen Wechsels des Zuständigkeitsbereiches für ARMES THEATER.
    Dieser Wechsel wurde abhängig gemacht von einer Bestätigung durch uns.
    Dieses war die einzige amtliche Begegnung zum Leistungsangebot von ARMES THEATER mit Herrn Pethke im Jahr 2009.

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