Stellungnahme von ARMES THEATER zum JHA am 12.01.201

Auch wenn wir über das Kulturbüro ( §14) gefördert werden, sind wir mit dem Maßnahmebeschluss vom 12. Januar 2010 nicht einverstanden und werden weiterhin alles tun, was möglich ist, um für die Kinder und Jugendlichen der Stadt Chemnitz ARMES THEATER und seine etwa 30 präventiven, persönlichkeitsbestätigenden und –fördernden Projekte gemäß dem SGB VIII §14 und §16 zu erhalten.

Wir bitten die Fraktionen und Stadträte  weiterhin um persönliche Gespräche.

Wir erheben Einspruch gegen den Haushaltsplanentwurf der Stadt Chemnitz

Wir fordern vom Amt für Jugend und Familie ein klärendes Gespräch über die Behandlung von ARMES THEATER e.V. als Träger der Freien Jugendhilfe in Bezug auf die Vorgehensweise, die zur Kürzung geführt hat. Die Klärung bezieht sich auf folgende Inhalte:

  • Kürzungsgrund
  • Kürzungshöhe
  • Ergebnis des einzigen Gespräches mit dem Amt für Jugend und Familie bezüglich der Überführung zum Kulturbüro  am 13. Juli 2009 im Dezernat 5 (fehlendes Protokoll und die das Ergebnis ignorierende weitere Verfahrensweise)
  • fehlende Gespräche bezüglich der Kürzung im §14
  • Verfahrensweise bei der (Nicht)Behandlung unseres Antrags im §16
  • Keine Äußerung zur Nichtbehandlung unseres Antrags im Maßnahmeplan
  • Keine Abschlagzahlung entsprechend der Fördersumme 2009 im ersten Quartal und somit eine Vorwegnahme des Beschlusses am 12.01.2010
  • Konsequenzen für weitere Antragstellungen z.B. Investitionsmittel (Auskunft vom Kommunalen Sozialverband Sachsen, dass nicht durch das Amt über SGB VIII geförderte Träger keinen Anspruch auf Förderung haben)

ARMES THEATER hat aufgrund der massiven Kürzungen momentan keinen ausgeglichenen Haushalt für 2010.

Wir möchten alle Entscheidungsträger darauf hinweisen, dass die Ursache dafür keinesfalls in der Anmietung unangemessener Räume zu suchen ist. Die Hälfte der Mietkosten wird durch Vermietungen erwirtschaftet, die andere projektbezogen. ARMES THEATER hat 2002 zwei Jahre lang im gesamten Stadtgebiet nach einer Spielstätte gesucht. Die Schönherrfabrik erhielt mit ihren zahlreichen Parkmöglichkeiten, einem großen und hohen Bühnenraum,  entsprechenden Büroräumen direkt nebenan und einer Miete von 4,66€ pro m² als weiter vermietbare und sowohl günstigste als auch praktischste Lokation schließlich den Vorzug.   Wo gibt es in Chemnitz ähnliche Räume zu günstigeren Konditionen?

www.armestheater.de

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