Um’s auf den Punkt zu bringen: die Kürzungen sind das Letzte! Da braucht man sich nicht zu wundern das unsere Jugend so viel Sch…baut, wenn es keine „Zufluchtsorte“ mehr gibt und keiner mehr da ist wenn die Familie nicht mehr helfen kann.
Durch den B–Plan bin ich zum Breakdance gekommen und hab dort viele tolle Stunden verbracht, natürlich habe ich auch viele schöne Erfahrungen sammeln können.
Monatliches Archiv für November, 2010
Miluse B., Club B- Plan (Mutti eines 10jährigen Jungen):
Dem B- Plan verdanke ich eine gute Aufnahme meines Sohnes nach dem Herzug aus der Tschechischen Republik. Hier fand er schnell neue Freunde, hatte schon Erlebnisse bei Ausflügen / Veranstaltungen. Ich bin sehr froh, dass es den Pädagogen im B-Plan sehr wichtig ist, dass die Kinder ihre Konflikte untereinander ohne Gewalt lösen, vor allem weil wir dunkelhäutig sind und das in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen führte.
Ich möchte, dass noch viele Kinder in meinem Stadtgebiet, solchen Partnern begegnen können, wie ich.
Menschen, die an einen glauben, Dir Raum geben für alle Deine Gefühle, Dich annehmen auch wenn Du Mist machst, Dir zuhören, sind das Wichtigste, damit einen nicht jede Niederlage aus der Bahn wirft. Ohne mein Kinder- und Jugendprojekt wäre ich nicht da, wo ich heute bin.
Romy hat von klein auf unsere Einrichtung besucht. Sie lebt bei ihrem Vati und hatte sehr viele Probleme. Romy war nie ein „bequemes“ Kind. Sie tobte wie ein Junge, suchte oft Streit mit allen, erfand Geschichten, die bei anderen auf Ablehnung stießen. Schulische Probleme standen auf der Tagesordnung.
Heute:
Romy steht mit beiden Beinen im Leben. Sportlich sehr engagiert (trainiert Fußballkinder), lernt Sozialassistentin im 2. Lehrjahr.
Aber das Wichtigste: Romy ist nach wie vor für das Projekt da und zeigt den Kindern von heute, was ihr das Projekt gebracht hat und für sie bedeutet. Wenn wir sie brauchen, zeigt sie hohe Einsatzbereitschaft, ist immer zuverlässig und verkörpert unseren Ansatz in der Arbeit mit Kindern.
Durch meine ehrenamtliche Tätigkeit im Kinder- und Jugendclub B–Plan habe ich einen guten Grundstein für meine berufliche Zukunft gelegt. Ich befinde mich zur Zeit in Ausbildung zum Altenpfleger.
Gefährdung einer funktionierenden Jugendhilfelandschaft verhindern
Das Entwicklungs- und Konsolidierungskonzept (kurz: EKKO) der Stadt Chemnitz sieht Kürzungen von ursprünglich 2 Millionen Euro in der Kinder- und Jugendarbeit vor. Zwar gibt es nach unserem Kenntnisstand Vorschläge zur Nachbesserung durch die Rathausfraktionen, dennoch muss mit drastischen Eingriffen in die Gesamtheit der Leistungsangebote gerechnet werden, welche geeignet sind, Einrichtungen und Trägerstrukturen unwiederbringlich zu zerstören. Diesen “Plan” können die Mitglieder des Netzwerkes für Kultur und Jugendarbeit nicht als “Entwicklungskonzept” anerkennen.
Juliane P. (Besucherin)
Der Jugendclub in Wittgensdorf ist meine 2. Familie geworden. Ich finde hier Geborgenheit und Vertrauen (Thekentag).
Robert M. (ehrenamtlich tätig)
Jugendtreff, denn allein werden wir im Alter schon sein!
Claudia L. (Besucherin)
Das Regenbogenhaus hat mir geholfen, mich in Wittgensdorf wohlzufühlen. Dort habe ich Freunde gefunden.
Christian L. (engagiert sich bei www.gerecht-geht-anders.de)
Gebracht hat mir die Zeit im Regenbogenhaus vor allem Sozialkompetenz und Teamfähigkeit. Damit konnte ich in einem großen deutschen Telekommunikationsunternehmen Fuß fassen.
Thomas E. (regelmäßiger Besucher in den 90ern)
Ich habe hier meine Freizeit verbracht und Freunde getroffen. Dabei fand ich immer ein offenes Ohr bei Problemen, was mit Eltern nicht möglich war.
Die Chemnitzer Kinder- und Jugendarbeit ist vielfältig. Sie bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich vielseitig zu beschäftigen, sich zu bilden, sich auszuprobieren, sich einzumischen, erwachsen zu werden. Kurz: Die Chemnitzer Kinder- und Jugendarbeit gibt jungen Menschen das, was sie brauchen und das, was ihnen zusteht.
Die aktuellen Entwicklungen in der Jugendhilfepolitik sehen radikale Kürzungen vor, die die Vielfalt der Strukturen der Kinder- und Jugendarbeit in unserer Stadt gefährden. Mit dem sog. „Entwicklungs- und Konsolidierungskonzept 2015“ liegt ein Sparentwurf vor, der für viele Einrichtungen der Jugendarbeit das Aus bedeuten würde. Ein Trend, der aus unserer Stadt nach und nach eine Stadt machen wird, die für junge Familien gänzlich unattraktiv wird.
Mit der Aktion Vielfalt statt Einfalt wollen wir diesen bedrohlichen Entwicklungen entgegentreten und sie abwenden. Du kannst Teil der Bewegung sein, indem du dich hier verewigst und unsere Postkarte „Vielfalt statt Einfalt“ auf Reisen schickst.
Mit ihrem Namen stehen einige Menschen dieser Stadt für die Aktion „Vielfalt statt Einfalt“ – „Für den Erhalt der Strukturen der Chemnitzer Kinder- und Jugendarbeit“ ein und haben ihn auf der Postkarte zur Aktion veröffentlicht. Welche Bedeutung für sie die Jugendarbeit hat und was sie zu den Kürzungsvorhaben zu sagen haben erfährst du hier.
Wenn du selber Sprachrohr sein und diese Aktion unterstützen willst, dann kannst du in unserem Blog kommentieren.
Mit ihrem Namen stehen einige Menschen dieser Stadt für die Aktion „Vielfalt statt Einfalt“ – „Für den Erhalt der Strukturen der Chemnitzer Kinder- und Jugendarbeit“ ein und haben ihn auf der Postkarte zur Aktion veröffentlicht. Welche Bedeutung für sie die Jugendarbeit hat und was sie zu den Kürzungsvorhaben zu sagen haben erfährst du hier.
Wenn du selber Sprachrohr sein und diese Aktion unterstützen willst, dann kannst du in unserem Blog posten.





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