Der Vorstand hat in seiner Sitzung am 04.08.2010 einstimmig ein Positionspapier zum EKKo 2015 der Stadt Chemnitz verabschiedet.
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Vergleichen wir Chemnitz mit einer Familie:
Wenn einer Familie, aus welchen Gründen auch immer, das Geld knapp wird, muss sie sparen.
Manches wird kein Familienmitglied in Frage stellen, weil es zur Grundversorgung gehört.
Bei vermeintlichen Extras wird es Diskussionen geben. Wer soll worauf zuerst verzichten: Papa auf neue Autoteile oder Mama auf Schuhe oder die Kinder aufs Kino oder alle auf eine gemeinsame Reise?
Je nach Familienstruktur und –klima werden die Standpunkte und die Entscheidungen sehr unterschiedlich ausfallen.
Stellt eine Familie mit ihren Entscheidungen jedoch die Grundversorgung einzelner Familienangehöriger in Frage, nennt sie der Volksmund schnell asozial.
Kulturstadt Chemnitz
Rede von Egmont Elschner, Vorsitzender des Chemnitzer Kulturbeirates, beim Colloquium zur Kulturfinanzierung am 12. April 2010.
Oder: Wie Ferienlager Beteiligung fördern
Ferienlager – oder offiziell Kinder- und Jugenderholungsmaßnahmen – bieten in der pädagogischen Praxis gleich zwei Formen der Teilhabe. Zum einen die Beteiligung an einem wichtigen Teil des gesellschaftlichen Lebens, dem Reisen, zum anderen die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Entscheidungsprozessen während der Reise. Weiterlesen »»
Die Erwartungen an den Jugendhilfeausschuss waren groß, die Voraussetzungen dafür denkbar ungünstig. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Ergebnisse des Ausschusssitzung vom 12. Januar 2010 sind für die Mitglieder des Netzwerkes für Kultur und Jugendarbeit e.V. enttäuschend!
Im Jugendhilfeausschuss am 12.01. gab es noch keine endgültige Entscheidung zu unserem medienpädagogischen Projekt AIRPLAY für Kinder und Jugendliche. Das kann man schon als eine halbgute Nachricht auffassen. Allerdings ist die Entscheidung eben vorerst nur verschoben.
Auch wenn wir über das Kulturbüro ( §14) gefördert werden, sind wir mit dem Maßnahmebeschluss vom 12. Januar 2010 nicht einverstanden und werden weiterhin alles tun, was möglich ist, um für die Kinder und Jugendlichen der Stadt Chemnitz ARMES THEATER und seine etwa 30 präventiven, persönlichkeitsbestätigenden und –fördernden Projekte gemäß dem SGB VIII §14 und §16 zu erhalten.

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