Statements

Mit ihrem Namen stehen einige Menschen dieser Stadt für die Aktion "Vielfalt statt Einfalt" - "Für den Erhalt der Strukturen der Chemnitzer Kinder- und Jugendarbeit" ein und haben ihn auf der Postkarte zur Aktion veröffentlicht. Welche Bedeutung für sie die Jugendarbeit hat und was sie zu den Kürzungsvorhaben zu sagen haben erfährst du hier.
Wenn du selber Sprachrohr sein und diese Aktion unterstützen willst, dann kannst du in unserem Blog kommentieren.

Robby Schlabs, Club B–Plan

Um’s auf den Punkt zu bringen: die Kürzungen sind das Letzte! Da braucht man sich nicht zu wundern das unsere Jugend so viel Sch…baut, wenn es keine „Zufluchtsorte“ mehr gibt und keiner mehr da ist wenn die Familie nicht mehr helfen kann.

Durch den B–Plan bin ich zum Breakdance gekommen und hab dort viele tolle Stunden verbracht, natürlich habe ich auch viele schöne Erfahrungen sammeln können.

Statement: Robby Schlabs - Vielfalt statt Einfalt

Miluse B., Club B- Plan

Miluse B., Club B- Plan (Mutti eines 10jährigen Jungen):

Dem B- Plan verdanke ich eine gute Aufnahme meines Sohnes nach dem Herzug aus der Tschechischen Republik. Hier fand er schnell neue Freunde, hatte schon Erlebnisse bei Ausflügen / Veranstaltungen. Ich bin sehr froh, dass es den Pädagogen im B-Plan sehr wichtig ist, dass die Kinder ihre Konflikte untereinander ohne Gewalt lösen, vor allem weil wir dunkelhäutig sind und das in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen führte.

Statement: Romy W., Bunter Bogen Haus Alma

Ich möchte, dass noch viele Kinder in meinem Stadtgebiet, solchen Partnern begegnen können, wie ich.

Menschen, die an einen glauben, Dir Raum geben für alle Deine Gefühle, Dich annehmen auch wenn Du Mist machst, Dir zuhören, sind das Wichtigste, damit einen nicht jede Niederlage aus der Bahn wirft. Ohne mein Kinder- und Jugendprojekt wäre ich nicht da, wo ich heute bin.

Romy hat von klein auf unsere Einrichtung besucht. Sie lebt bei ihrem Vati und hatte sehr viele Probleme. Romy war nie ein „bequemes“ Kind. Sie tobte wie ein Junge, suchte oft Streit mit allen, erfand Geschichten, die bei anderen auf Ablehnung stießen. Schulische Probleme standen auf der Tagesordnung.

Heute:

Romy steht mit beiden Beinen im Leben. Sportlich sehr engagiert (trainiert Fußballkinder), lernt Sozialassistentin im 2. Lehrjahr.

Aber das Wichtigste: Romy ist nach wie vor für das Projekt da und zeigt den Kindern von heute, was ihr das Projekt gebracht hat und für sie bedeutet. Wenn wir sie brauchen, zeigt sie hohe Einsatzbereitschaft, ist immer zuverlässig und verkörpert unseren Ansatz in der Arbeit mit Kindern.

Statement: Denny Nölte, Club B-Plan

Durch meine ehrenamtliche Tätigkeit im Kinder- und Jugendclub B–Plan habe ich einen guten Grundstein für meine berufliche Zukunft gelegt. Ich befinde mich zur Zeit in Ausbildung zum Altenpfleger.


Vielfalt statt Einfalt: Denny Nölte, Club B-Plan

Statements aus dem Jugendclub “Regenbogenhaus” in Wittgensdorf

Juliane P. (Besucherin)

Der Jugendclub in Wittgensdorf ist meine 2. Familie geworden. Ich finde hier Geborgenheit und Vertrauen (Thekentag).

Robert M. (ehrenamtlich tätig)

Jugendtreff, denn allein werden wir im Alter schon sein!

Claudia L. (Besucherin)

Das Regenbogenhaus hat mir geholfen, mich in Wittgensdorf wohlzufühlen. Dort habe ich Freunde gefunden.

Christian L. (engagiert sich bei www.gerecht-geht-anders.de)

Gebracht hat mir die Zeit im Regenbogenhaus vor allem Sozialkompetenz und Teamfähigkeit. Damit konnte ich in einem großen deutschen Telekommunikationsunternehmen Fuß fassen.

Thomas E. (regelmäßiger Besucher in den 90ern)

Ich habe hier meine Freizeit verbracht und Freunde getroffen. Dabei fand ich immer ein offenes Ohr bei Problemen, was mit Eltern nicht möglich war.

Statement: Marco N., Club Heilse

Durch meinen Zivildienst in der offenen Kinder- und Jugendarbeit hatte ich die Chance mich nach Schule und Ausbildung neu auszuprobieren und entdeckte dabei wofür mein Herz schlägt.




Statement: M. Richter “Mpunkt”, Club “Waschhaus

Der Jugendclub „Freundschaft“ in Karl-Marx-Stadt, genannt „Waschhaus“ war für mich 1979 der Startpunkt zu meinem späteren Beruf Diskjockey. Er war Treffpunkt und Basis für uns als junge Leute, die im Club ihre Freizeit verbracht haben und dies nicht nur an Wochenenden, sondern als Betätigungsfeld an vielen Tagen. Die Erfahrungen, hier viele neue Freunde und spätere Mitstreiter kennengelernt zu haben, zählen zu den prägnantesten Eindrücken meiner Jugend und waren ausschlaggebend für meinen weiteren Lebensweg.

Statement: M. Richter “Mpunkt”, Club “Waschhaus”

M. Richter war von September 1979 bis März 1990 Mitglied im Club “Waschhaus”.