Jugendhilfelandschaft wird um über zwei Millionen Euro ärmer
(Pressemitteilung/ offenes Anschreiben an die Rathaus-Fraktionen)
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Wie der Leser dieses Blogs bereits mitbekommen hat, sind die drei sächsischen Freien Radios seit dem 17.04.2010 durch Apollo-Radio an ihrer lizenzierten UKW-Ausstrahlung gehindert. Im Folgenden die aktuelle Pressemeldung (vom 23.04.2010) der Freien Radios und der Hinweis, dass es erneut eine Kundgebung für die Freien Radios gibt: Termin Montag, der 26.04.2010 ab 16 Uhr auf der Carolastraße in Chemnitz vor dem Apollo-Studio im Medienhaus. Außerdem lädt Radio T morgen, 25.04.2010, auf dem Stadtparkfest 16 Uhr zu einem T-Club ein, informiert da über Neues im Streit mit Apollo und der SLM, wie die nächsten Schritte der Freien Radiomacher aussehen und erwartet muntere Kritik und Lobhudeleien.
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OK, so schlimm ist es nun auch wieder nicht, aber etwas Wahres ist doch dran, denn beim Vorlesen gestalten wir einen Text und grenzen so den Spielraum für eigene Sichtweisen, Bilder, und Interpretationen ein. Aber gerade Kinder brauchen den Freiraum eigene Erfahrungen und Erlebnisse mit der Geschichte verbinden zu können. Auch Vorlesen will also gelernt sein.
Wir sammeln hier Links zu Pressemitteilungen und Berichten in Presse, Funk und Fernsehen zu den Kürzungen in der Jugendarbeit durch den Freistaat Sachsen. Weitere Linkvorschläge können wie immer über die Kommentarfunktion eingerecht werden.
Projekte der Jugendarbeit stehen auch in der Landespolitik zur Disposition
Pressemitteilung
Nach wochenlangen Bemühungen um einen ausgeglichenen Haushalt für die Stadt Chemnitz und den in der Stadtratssitzung am 27.01.2010 erzielten Aushandlungserfolgen, die eine Reihe schmerzlicher Einschnitte in die Kinder- und Jugendarbeit verhindern konnten, behält sich nun der Freistaat Sachsen vor, empfindliche Einsparungsabsichten in der Kinder- und Jugendhilfe anzukündigen. Unter anderem ist geplant, Zuweisungen an die kommunalen Haushalte in Form der Jugendpauschale um fast 30% zu kürzen. Statt der bisherigen so genannten Pro-Kopf-Pauschale für jeden 0-27jährigen Chemnitzer in Höhe von 14,30 € sollen nur noch 10,40 € pro Jahr an die Stadt gezahlt werden.
Jugendhilfeausschuss entscheidet am 12.01.2010 über Kürzungen und Schließungen von Angeboten der Jugendarbeit und des Jugendschutzes
Am 08. 12.2009 sollte in Chemnitz der Jugendhilfeausschuss tagen und über den Maßnahmeplan 2010 entscheiden. Dieser von der Verwaltung (dem Jugendamt) erstellte Maßnahmeplan ist die Grundlage für Förderungen im Jugendhilfebereich der Stadt Chemnitz. Umstritten ist er, da er auch Kürzungen und Streichungen von wichtigen, qualitativ hochwertigen Jugendhilfeprojekten umfasst. Der Jugendhilfeausschuss fand nicht statt, da zu dieser öffentlichen Sitzung mehr interessierte Bürger erschienen als Sitzplätze vorhanden waren, und damit den Brandschutzbestimmungen nicht entsprochen werden konnte. Radio T war als Pressevertreter vor Ort und sammelte nach der Vertagung des Ausschusses Stimmen dazu ein. Weiterlesen »»

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