Jugendhilfelandschaft wird um über zwei Millionen Euro ärmer
(Pressemitteilung/ offenes Anschreiben an die Rathaus-Fraktionen)
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Gefährdung einer funktionierenden Jugendhilfelandschaft verhindern
Das Entwicklungs- und Konsolidierungskonzept (kurz: EKKO) der Stadt Chemnitz sieht Kürzungen von ursprünglich 2 Millionen Euro in der Kinder- und Jugendarbeit vor. Zwar gibt es nach unserem Kenntnisstand Vorschläge zur Nachbesserung durch die Rathausfraktionen, dennoch muss mit drastischen Eingriffen in die Gesamtheit der Leistungsangebote gerechnet werden, welche geeignet sind, Einrichtungen und Trägerstrukturen unwiederbringlich zu zerstören. Diesen “Plan” können die Mitglieder des Netzwerkes für Kultur und Jugendarbeit nicht als “Entwicklungskonzept” anerkennen.
Stadtrat rettet Projekte der Jugendarbeit – künftige Finanzierungsnöte eröffnen neuen Handlungsbedarf
Pressemitteilung
Der Vorstand und der Aufsichtsrat der KINDERVEREINIGUNG Chemnitz e.V. sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verreiser, möchten sich im Namen aller Kinder und Jugendlichen, die auch zukünftig die Angebote der verreiser nutzen können, bei denen bedanken, die sich in den vergangenen Tagen und Wochen und zuletzt in der alles entscheidenden Stadtratssitzung der Stadt Chemnitz für das Ferienprojekt eingesetzt oder mit aufmunternden Worten zum Weiterkämpfen aufgefordert haben. Insbesondere, aber nur beispielhaft, genannt seien hier Silke Schönberner, Robert Görlach, Jörg Hopperdietzel, Tom Lehmann, Erich Iltgen und Victoria Herrmann, die Schirmherrin der verreiser. Nicht zu vergessen sind dabei auch die Vertreter der Medien in unserer Stadt, die in dankenswerter Weise die Anliegen der Jugendhilfe in Chemnitz öffentlich begleitet haben.
Die Erwartungen an den Jugendhilfeausschuss waren groß, die Voraussetzungen dafür denkbar ungünstig. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Ergebnisse des Ausschusssitzung vom 12. Januar 2010 sind für die Mitglieder des Netzwerkes für Kultur und Jugendarbeit e.V. enttäuschend!
Im Jugendhilfeausschuss am 12.01. gab es noch keine endgültige Entscheidung zu unserem medienpädagogischen Projekt AIRPLAY für Kinder und Jugendliche. Das kann man schon als eine halbgute Nachricht auffassen. Allerdings ist die Entscheidung eben vorerst nur verschoben.
Auch wenn wir über das Kulturbüro ( §14) gefördert werden, sind wir mit dem Maßnahmebeschluss vom 12. Januar 2010 nicht einverstanden und werden weiterhin alles tun, was möglich ist, um für die Kinder und Jugendlichen der Stadt Chemnitz ARMES THEATER und seine etwa 30 präventiven, persönlichkeitsbestätigenden und –fördernden Projekte gemäß dem SGB VIII §14 und §16 zu erhalten.

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